Im Geographieunterricht der 5. Klassen drehte sich in den vergangenen Wochen alles um das Thema „Ländlicher Raum“. Nach einer spannenden Exkursion auf einen Bauernhof konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen nun in einem besonderen Projekt anwenden: dem Geographischen Klassenfrühstück.
Jedes Kind wählte ein Lebensmittel für das gemeinsame Frühstück aus – zum Beispiel Brot, Käse, Honig, Äpfel, Eier oder Bananen.
Anschließend untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Verpackung, recherchierten die Herkunft ihres Produkts und gingen spannenden Fragen nach: Wo kommt das Lebensmittel her? Ist es biologisch oder konventionell erzeugt? Welche klimatischen Bedingungen und Böden braucht es zum Wachsen? Und welchen Weg legt es vom Feld oder Stall bis auf unseren Frühstückstisch zurück?
Die Ergebnisse hielten die Kinder auf kreativ gestalteten Plakaten und Steckbriefen fest. Beim anschließenden Gallery Walk präsentierten sie ihre Lebensmittel und erfuhren dabei viel über die regionale sowie internationale Lebensmittelproduktion. Besonders spannend waren die vielen interessanten Zusatzinformationen, die die Schülerinnen und Schüler recherchiert hatten.
Den gelungenen Abschluss bildete das gemeinsame Frühstück. Dabei konnten alle die mitgebrachten Lebensmittel genießen und gleichzeitig erkennen, wie vielfältig die Herkunft unserer Nahrung ist.
Das Projekt verband geografisches Wissen mit alltagsnahen Erfahrungen und zeigte, wie eng unser Frühstück mit Landwirtschaft, Klima, Nachhaltigkeit und globalen Lieferwegen verknüpft ist. So wurde der Geographieunterricht auf anschauliche und genussvolle Weise erlebbar gemacht.
(Marina Eckstein, Christian Riedl)





















