Was hat eine riesige Dampfmaschine mit einem Becher Kakao zu tun? Und wie bringt man unbewegliches Porzellan zum Laufen? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen unsere jungen Forscherinnen und Forscher der 5. Jahrgangsstufe beim zweiten Forschertag im Porzellanikon Selb auf den Grund. In einem abwechslungsreichen Programm lernten sie die faszinierende Welt des „weißen Goldes“ von allen Seiten kennen.
In der Museumspädagogik wurde es technisch und kreativ. Während eine Gruppe die Physik der Dampfmaschine unter die Lupe nahm und in Kleingruppen selbst Modelle zum Laufen brachte, verwandelte sich das Nachbarzimmer in ein Filmstudio. Mit der Stop-Motion-Technik hauchten die Schülerinnen und Schüler dem Porzellan Leben ein und drehten eigene Kurzfilme. Die dritte Gruppe griff zu Pinsel und Farbe: Mit viel Geduld und Kreativität wurden Tassen und Teller individuell bemalt – echte Unikate für zu Hause!
Im Anschluss erkundeten die Forscherinnen und Forscher noch das weitläufige Museumsgelände. Bei den Führungen wurde schnell klar: Porzellan ist viel mehr als nur Geschirr. Einerseits lernten die Schülerinnen und Schüler die Hochtechnologie-Keramik kennen, die heute in der modernen Industrie unverzichtbar ist. Andererseits warf ein interaktiver Rundgang einen Blick zurück auf die Geschichte: Wie hart war die Arbeit früher in den Fabriken? Unter welchen Bedingungen wurde das „Weiße Gold“ hergestellt?
Ein großes Dankeschön an das Team vom Porzellanikon Selb! Ob an der Dampfmaschine, der Drehscheibe oder mit dem Pinsel in der Hand – unsere Forscher haben bewiesen, wie viel Entdeckergeist in ihnen steckt. Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt!
(Markus Bittermann, Sabrina Keil, Rafael Piper und Laura Schieweck)





















