Schauriges Grab oder natürliches Wunder?

hoehleDiese Frage stellten sich wohl auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6e, als sie am 22. 07. 2026 um 8:15 Uhr mit dem Bus vom JCRG aus ihre Reise in die Vergangenheit der Teufelshöhle antraten.

Nach einer 90-minütigen Fahrt kamen die beiden Klassen in der Fränkischen Schweiz an, wo sie zunächst mit einer Wanderung in der Umgebung von Pottenstein in ihren Ausflugstag starteten.

Zwei Stunden später war es endlich soweit: die einstündige Tour durch die berühmte Teufelshöhle begann. Um die Teufelshöhle betreten zu können, muss man erst einmal einen weiten Weg auf sich nehmen und insgesamt 400 Stufen bewältigen, um die größte der ungefähr 1000 Höhlen der Fränkischen Schweiz besuchen zu können. Doch der lange Weg lohnte sich: die ca. 3000 Meter lange Höhle (die Hälfte ist für die Öffentlichkeit zugängig) bot mit den Skeletten von Höhlenbären und ihren zahlreichen Tropfsteinen einen beeindruckenden Anblick. In ihr ist auch das älteste Höhlenlabor Deutschlands untergebracht. Die Höhle an sich ist rund 100 Millionen Jahre alt. Die Tropfsteine entstanden nach und nach, indem Regenwasser in einen Fels eindrang, Calcium und Magnesiumcarbonat im Dolomitgestein löste und diese an anderen Stellen als Tropfstein wieder aufbaute.

Als die Kinder nach diesem Ausflugstag um 14:45 Uhr wieder am JCRG ankamen, waren sie um einiges klüger und vielleicht auch etwas weniger ängstlich, was dunkle Höhlen anging.

(Melinda Mansur 6e)