Matheolympioniken des JCRG holen zweimal Bronze und einen Sonderpreis

moby 2026Auch bei der 65. Mathematikolympiade waren Schülerinnen und Schüler unserer Schule wieder sehr erfolgreich und konnten sich auf Augenhöhe mit den besten Mathematikerinnen und Mathematikern Oberfrankens bzw. Bayerns ihrer Altersklasse auf den Landesrunden im Februar messen. Dazu wollen wir einige Details vorausstellen.

Wie in jedem Jahr fand bereits zu Schuljahresbeginn die 1. Runde (Schulrunde) statt, an der sich die fünften Klassen geschlossen beteiligten. Aus den anderen Klassenstufen nahmen zahlreiche mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler teil. Nach der Korrektur durch die Mathematiklehrkräfte wurden alle diejenigen zu der darauf folgenden 2. Runde (Regionalrunde) zugelassen, die die gestellten Aufgaben mit einer Quote von mindestens 70% gelöst hatten. Mit 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Schulrunde war der Hörsaal sehr gut ausgelastet und der absolute Teilnehmerrekord an der bis zu drei Stunden dauernden Klausur bisher erreicht.

Nachdem die Mathematiklehrerinnen und -lehrer die Lösungen der nochmals etwas anspruchsvolleren Knobel- und Denkaufgaben korrigiert hatten, lag die Entscheidung über die Teilnahme unserer Olympioniken an der dritten Runde, der Landesrunde, im Ermessen der Jury des Vereins MOby Bayern e.V.

Mitte Januar erhielten schließlich 13 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die Einladung der Jury zur Teilnahme an der 3. Runde (Landesrunde). Finja Weiß aus der Q12 stellte sich am letzten Wochenende der Faschingsferien den Herausforderungen der zwei Klausuren der zentralen Landesrunde in Erlangen für die Jahrgangsstufen 7 bis 13. Sie schnitt dabei wieder einmal sehr gut ab und erhielt einen Sonderpreis für ihre langjährige und überdurchschnittlich gute Teilnahme an allen Mathematikolympiaden, an denen sie seit der 5. Klasse teilgenommen hatte. Ihr wurde auch die besondere Ehre zu teil, wie schon im vergangenen Jahr als Korrektorin zur regionalen Landesrunde der 5. und 6. Klassen nach Bayreuth eingeladen zu werden.

Da Richard Anderseck und Ilian Shestiperov (6b) im Skilager waren und ihre Einladung an andere Teilnehmer weitergegeben hatten, brachen wir am 25. Februar am frühen Vormittag mit einer Olympiamannschaft von 10 Teilnehmenden und zwei Korrektorinnen in einem Troß von Elterntaxis nach Bayreuth auf. In einem großen Hörsaal der Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik wetteiferten unsere 10 Teilnehmenden (Johann Leupold, 5a, Lina Weber und Sophie Oertel (5b), Lara Schaller, Marie Horn und Johann Pflugbeil (5c), Clara Meinel, Suren Ghazaryan und Pepe Rister (5d) sowie Henriette Brömel (6e) mit weiteren 33 Mathematikbegeisterten aus Oberfranken drei Stunden um die begehrten Medaillen.

Nach dem Mittagessen in der Mensa, mehreren interessanten Workshops aus dem MINT- Bereich und einem Vortrag über „(Un)faire Spiele und Finanzmathematik“ war die Spannung der Teilnehmenden auf einem Höhepunkt und es wurden endlich die Gewinner eines Preises mit einer Medaille und Geschenken ausgezeichnet. Darunter waren als Gewinner eines 3. Preises und damit der Bronzemedaille auch Lina Weber (5b) und Johann Leupold (5a) vom JCRG. Ihnen gilt auch unser herzlichster Glückwunsch!

Doch wie bereits während der Auszeichnung betont, alle, die bis dahin gerechnet, gegrübelt und kombiniert hatten und es bis in die 3. Runde geschafft hatten, waren Gewinner! Und daher gilt auch euch unser Respekt und Glückwunsch!

(Susann Puchta)