Schüler setzen sich für den Schutz von Menschenrechten ein

briefmarathonTrotz Corona und unter erschwerten Bedingungen beteiligen sich auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler des Reinhart-Gymnasiums auf Initiative des Teams Schule ohne Rassismus am Briefmarathon von Amnesty International. Insgesamt gehen 99 Briefe ein.

 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so steht es gleich zu Beginn im Grundgesetz in Artikel 1 Absatz 1. Jedoch werden in vielen Regionen der Erde Menschenrechte missachtet. Um darauf aufmerksam zu machen, hat unsere Schule auch dieses Jahr wieder am von Amnesty International ins Leben gerufenen Briefmarathon teilgenommen.

Mit dem Briefmarathon macht Amnesty International aufmerksam auf Menschenrechtsverletzungen und fordert die betreffenden Regierungen auf, zum Beispiel politisch Gefangene freizulassen. Die Organisation setzt sich aber auch für bessere Haftbedingungen ein und möchte den Verfolgten mit Briefen, die von ganz unterschiedlichen Menschen aus ganz Deutschland verfasst werden, Hoffnung und Zuversicht spenden.

Jedes Jahr beteiligen sich u.a. eine Vielzahl von Schulen am Briefmarathon und schreiben Briefe für die Freiheit der zu Unrecht Inhaftierten. Auch wir vom Team Schule ohne Rassismus wollten Teil dieses Projekts sein und forderten unsere Mitschülerinnen und Mitschüler dazu auf, sich ebenfalls für Menschen, deren Rechte missachtet werden, einzusetzen. Zu unserer Freude beteiligten sich sehr viele aus unserer Schulfamilie und so konnten wir 99 Briefe allein von dem JCRG neben zahlreichen einzeln versendeten Briefen abschicken. Unsere Briefe können eine große Wirkung haben:  Die Behörden in Saudi-Arabien, Myanmar, Chile, in der Türkei und auf Malta haben unsere Nachrichten zusammen mit Hunderttausenden anderen aus aller Welt erhalten. Ein einzelner Brief kann ungelesen im Spam-Ordner landen, aber Tausende Nachrichten, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren! Danke für eure Beteiligung!

Marie Batz und Anna-Lena Schuster