„Klang meines Körpers“ – ein präventives Gesundheitsprojekt mit kreativen Ansatz

Aufrüttelnd, kreativ und interaktiv – so resümierten Schülerinnen und Schüler das Ausstellungsprojekt „Klang meines Körpers“ zur Prävention von Essstörungen.

Zwei Wochen im Oktober gastierte die Wanderausstellung des Bayerischen Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung in der Schule. Erarbeitet wurde es gemeinsam von betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Bayern gemeinsam mit einer Musiktherapeutin und einer Grafikerin. Selbst geschriebene Texte, Bilder und ausgewählte Lieder geben tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.
„Die Ausstellung wirkt durch die persönlichen Geschichten sehr berührend. Die Schüler sehen, dass es bei der Entstehung einer Essstörung nicht um Models und Diäten geht, sondern um Trauer, Einsamkeit, Perfektionismus und Versagensängste“, sagt Marie Hillmann, betreuende Lehrkraft des Projekts. „Uns hat die Ausstellung sehr gut gefallen, weil man einen realistischen Einblick in die Krankheitsbilder bekommen hat und sich in die Gefühlswert der Betroffenen hineinversetzen konnte“, sagte eine Schülerin und ergänzte: „Es war sehr aufrüttelnd, weil man über sich selber nachgedacht hat.“

Marie HILLMANN

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