Gleich doppelte Auszeichnung für das Reinhart-Gymnasium

Das Team von „Schule ohne Rassismus“ erhält den Preis in der Kategorie „Das größte Einfühlungsvermögen“ und den Sonderpreis der Jury für eine besonders herausragende Leistung beim Schülerwettbewerb „Schicksale der jüdischen Hofer im Nationalsozialismus“ der Herrmann und Bertl-Müller-Stiftung.

Mit ihrem emotionalen Beitrag über die jüdische Familie Franken aus Hof während der Zeit des Nationalsozialismus` überzeugten die Schülerinnen des Wahlunterrichts „Schule ohne Rassismus“ die Jury des Wettbewerbs rund um das Thema „Jüdisches Leben in Hof 1933-1945“ gleich in zweifacher Hinsicht.

„Ein Gesamtkunstwerk – etwas, was nicht nur das Auge des Betrachters beindruckt hat, sondern auch das Herz“, so die Laudatio zur Preisverleihung, sei der Wettbewerbsbeitrag des Reinhart-Gymnasiums.

Einem Thema ein Gesicht geben. Das hatten sich die Schülerinnen der Q11, Marie Batz, Lui-se Börner, Lisa-Marie Denzler, Lea-Sophie Denzler, Jule Herzig, Amelie Raithel, Anna-Lena Schuster und Hannah Volkmann, zum Ziel gesetzt. Das beeindruckende Resultat war die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Familie Franken. Angefangen von einer Filmproduktion zum Leben des Familienvaters Max Franken, einem fiktiven Interview mit Therese Franken bis hin zu der emotionalen Aufarbeitung des tragischen Schicksals der drei Franken Töchter in Form von lyrischen Texten und einem Gedankenspiel entstand das von der Jury gelobte „Gesamtkunstwerk“ auf der Basis der von der ehemaligen Q12 angefertigten Porträts der einzelnen Familienmitglieder.

Ergriffen zeigte sich das Publikum während der Preisverleihung auch von der musikalischen Begleitung des Beitrags des Reinhart-Gymnasiums durch das Celloensemble sowie den Oberstufenchor, mit der Darbietung des jiddischen Stückes Ojfn Forel ligt a Kelbl.

Für ihre überzeugende und emotional tief ergreifende Produktion erhielt das Schülerteam nicht nur den Preis für den Beitrag in der Kategorie „Das größte Einfühlungsvermögen“, sondern auch den Sonderpreis der Jury für eine besonders herausragende Leistung, und wurde damit gleich zweifach ausgezeichnet!

Lisa Bär

Preisverleihung