Die Landesrunde der 60. Mathematik-Olympiade in Hof

mobyNatürlich läuft  in diesem Schuljahr pandemiebedingt so gut wie alles anders als sonst. Dennoch konnten wir die 60. Mathematik-Olympiade an unserer Schule von der Hausaufgabenrunde bis zur Landesrunde durchführen, und das wiederum mit großer Beteiligung unserer Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 10. So haben wir in unserem völlig umgekrempelten Schulalltag ein kleines Stück Normalität erhalten und langjährige Traditionen weiterführen können.
Dass die Landesrunde allerdings in Hof stattfand, das war ein Novum. Normalerweise werden von einer Jury der Mathematik-Olympiade Bayern die besten Schülerinnen und Schüler der Schulrunde aus den Klassenstufen 7 bis 12 ausgewählt und für ein Wochenende nach Würzburg bzw. Passau eingeladen. Unter diesen Olympioniken befand sich in diesem Jahr auch Finja Weiß aus der 7a, die schon seit der 5. Klasse sehr erfahren und sehr erfolgreich bei der Mathematik-Olympiade ist. In Würzburg, wo in diesem Jahr die Landesrunde ausgetragen worden wäre, hätte Finja dann gemeinsam mit etwa zweihundert anderen Mathematikbegeisterten um die begehrten Medaillen gekämpft. Da aufgrund der Pandemie ein solches mathematisches Großereignis nicht möglich war, kam die Landesrunde nun nach Hof ans Reinhart-Gymnasium. Die Vorbereitungen für die hauptsächlich digitale Durchführung der Olympiade sind sowohl für die TeilnehmerInnen als auch für die betreuenden Lehrkräfte schon Wochen vor dem eigentlichen Termin gelaufen. Am 25. und 26. Februar dann saß Finja schließlich allein in einem Klassenraum und bearbeitete in vierstündigen Klausuren jeweils drei gewohnt anspruchsvolle und knifflige Mathematikaufgaben. Diese konnten immer erst am Wettbewerbstag ab 6.30 Uhr heruntergeladen werden. Die Lösungen musste Finja dann selbstständig nach der Bearbeitungszeit hochladen und so bei der Jury in Würzburg abgeben. Gerade diese neuen und zusätzlichen Arbeitsschritte machten das Ganze noch spannender als sonst. Die Preisverleihung am 6. März wird auch virtuell stattfinden.
Wenn Schule hoffentlich wieder wie gewohnt stattfindet, werden wir auch die besten Teilnehmer der 2. Runde mit einer Urkunde auszeichnen können. Einen 1. Preis errang dort Finja Weiß, 2. Preise gingen an Samira Hofmann (6c) und Sophia Fischer (5c). Die 3. Preise erhielten: Tim Krämer, Samuel Werner (beide 5a), Annalena Feller (5b), Samina Fein, Luise Reuther, Frieda Reuther, Jannis Schauer, Luise Friedrich (alle 5c), Lina Fiedler (5d) und Lars Feller (7a). Anerkennungen gingen an Quirin Beyer, Hanna Bittorf (beide 5a), Rebecca Peter (5b), Clara Koch, Giulia Ettore (beide 5c), Delia Leuchsenring (6a) und Tom Hübner (6c).
Ob die Preisträger noch die Möglichkeit haben werden, die 3. Runde bei uns an der Schule zu schreiben, bleibt abzuwarten.

Susann Puchta