Chorarbeitsphase in Untertiefengrün

ChorarbeitsphaseIn der Nähe von Hof, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies ist die Chorarbeitsphase des Oberstufenchores vom JCRG, der mit seiner über 40 Mann starken Besatzung und Herrn Müller sowie Frau Böttcher 2 Tage unterwegs ist, um fremde Tonarten zu erforschen, neue musikalische Sphären und neue Choräle. Auf der Mission den Oktavraum für das Weihnachtskonzert zu durchbrechen, viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt der Oberstufenchor in Galaxien vor, die nie ein/e Chorist/in zuvor gesehen hat: Untertiefengrün!

Nun zur eigentlichen Chorarbeitsphase. Als wir angekommen waren, hatten wir kurz Zeit, um uns häuslich einzurichten und zu verschnaufen. Anschließend folgten das Einsingen und die erste Probe, beides verlief sehr gut. Nach dem Mittagessen hatten wir freie Zeit, die unterschiedlich genutzt worden ist. Während die einen weiterhin motiviert gesungen haben, haben andere Gemeinschaftsspiele gespielt, oder sich im Klavierspielen geübt. Die sportlichen Choristen unter uns haben ihre Freizeit im Tischtennisraum verbracht. Im Anschluss haben wir bis zum Abendessen Stücke wie „Salmo 150“, „Gloria“, oder das jedem bekannte „Stille Nacht“ geprobt und perfektioniert, indem jede Stimme zuerst ihre Passagen einstudiert hat und dann das Ganze zu einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis zusammengesetzt wurde. Nach dem Abendessen haben wir nochmals 2 Stunden lang alle Lieder bis zum „Stimmversagen“ trainiert. Das hat uns unausgelastete Goldkehlchen jedoch nicht davor abgeschreckt, um 22:30 Uhr am traditionellen „Sing in“ im Kaminzimmer teilzunehmen und sich mit bester Laune die Seele mit Erfolgshits wie „I see fire“, „We will rock you“, oder auch „Boulevard of Broken Dreams“ aus dem Leib zu singen. Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück leicht übermüdet und etwas heiser mit dem Einsingen los. Nach der finalen Probe haben einige von uns ihrem inneren Kind am vom TÜV geprüftem Spielplatz vor Ort freien Lauf gelassen. Nach dem Mittagessen haben wir als kleines Dankeschön dafür, dass wir 2 Tage in der Herberge singen durften für die Herbergsleitung sowie für die sehr freundlichen Köchinnen, die uns mit gutem Essen versorgt hatten „Freedom is coming“ gesungen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir eine sehr schöne Zeit hatten, viel gelacht und gesungen haben und unserem Ziel dem Weihnachtskonzert ein großes Stück nähergekommen sind.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Chorleiter Herr Müller, der uns mit seiner stets guten Laune und seiner positiven Ausstrahlung immer dazu motiviert hat, 100% zu geben, um das Beste aus uns herauszuholen! Selbst „das Gebrumme im Tenor“ und gewisse „Einzelschicksale“ konnte er mit vollem Elan zum Singen animieren.

20191127Chorarbeitsphase