Angewandte Physik: Wettbewerb der Mausefallenautos

wettbewerbMitte Dezember 2019 erhielten alle Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe des naturwissenschaftlichen Zweigs den Auftrag, ein Auto zu bauen, welches nur mithilfe einer Mausefalle angetrieben werden durfte. Die Bewertungskriterien waren die erreichte Fahrweite und die Autogestaltung.
In den ersten Profilstunden bekamen die Schüler Tablets zur Verfügung gestellt, um zusammen in 2er oder 3er Gruppen zu diesem Thema zu recherchieren. In den folgenden Stunden brachte jede Gruppe ihr ausgewähltes Baumaterial, wie z. B. CDs, Holz, Klebematerial und das passende Werkzeug mit. Für die Gestaltung wurden unter anderem Farbe, Glitzer, Lack und sogar Haarspray verwendet. Nun wurde angefangen zu konstruieren und aufgetretene Probleme zu bewältigen. In den Weihnachtsferien und den Wochen danach wurden die Autos zu Hause fertig gestellt. Außerdem erstellte jede Gruppe ein Protokoll, in dem das genutzte Material, die Schritte zum Bau des Autos, die physikalischen Hintergründe und noch vieles mehr beschrieben wurden. Die Abgabe des Berichts war am 03.02.2020. Die Bewertung des Protokolls geschah durch die Lehrkraft.
Bei der Namensfindung wurden die Schülerinnen und Schüler besonders kreativ: Angefangen von Jesus Stiftus bis hin zu Wackeldackel war alles dabei. Am 29.01.2020 fand schließlich das große Rennen in der Realschulturnhalle statt, durch das die erreichte Weite ermittelt werden sollte. Es wurde nach Startnummern gestartet. Ein Modell durchquerte sogar die gesamte Halle. Das zweite Bewertungskriterium, das Design wurde von den Forscherklassen der 5. Jahrgangsstufe beurteilt.
Von Leni Dietricht,Yaren Ersönmez und Marlene Große,8b